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Vollständige Version anzeigen : Antriebslosigkeit-Überforderung?


Sigrid
21.06.2007, 12:06
Hallo zusammen,

erstmal Danke für das schöne Forum. Ich hoffe, ich/wir bekommen hier einige Hilfestellungen im Umgang mit der Homöopathie.

Mein Anliegen:

Ich bin sehr oft antriebslos, müde, genervt. Klar, ich habe 4 Kinder (1x ADHS diagnostiziert, 2x ADHS-Verdacht) und bin seit 2 Monaten mit einem Mann im Außendienst gesegnet (hat den Job gewechselt von Innendienst auf Außendienst), ein großes, altes Haus mit ebensolchem Garten. Also Arbeit genug.

Erschwert wird das Ganze dann, durch meine Antriebslosigkeit. Das fängt schon morgens mit dem Aufstehen an. An gut 2/3 Tage der Woche schlafe ich schlecht, komme morgens nicht aus dem Bett. Wenn die Kinder dann alle versorgt sind, falle ich erstmal in mich zusammen und kann mich fast nicht aufraffen, meine Hausarbeit zu tun. So quäle ich mich durch den Tag, versuche meine Arbeit zu tun, mehr oder weniger lustlos. Bin dann genervt, wenn ich nichts zustande bringe.

Könnte einfach nur Schlafen. Nur Nachts eben nicht.

Kann ich da homöopatisch etwas tun? Auch um meine Abwehr zu stärken?

LG Sigrid

Biggi
21.06.2007, 12:16
Liebe Sigrid,

wieder würde man in der Homöopathie versuchen, die Ursache dafür genau zu bestimmen.

Vermutlich ist es Überlastung.

Noch genauer betrachtet aber, könnte man sich fragen:

Könnte das auch langanhaltender Kummer sein?
Könnte es sein, dass du nach einer zurückliegenden Erkrankung nicht mehr
so richtig auf die Beine gekommen bist,
welche Umstände also gab es, die zu dieser Schwäche führten.

So könnte man dann hier entlang weiter denken:
Überlastung, Managersyndrom: Nux vomica,
Kummer: Ignatia,
Schwäche nach Erkrankung: Carbo vegetabilis,
Schwäche durch Mangelernährung, Blutarmut: Ferrum phos.

Noch haben wir hier keine Arzneimittelbeschreibungen,
vielleicht kannst das solange bei www.bunkahle.com (http://www.bunkahle.com) nachlesen.
(Dort unter Homöopathie)

Ansonsten mal ganz klar, wenn Überarbeitung die Ursache ist,
dann brauchst du schlichtweg auch eine Pause.

LIeber Gruss

Biggi

Sigrid
21.06.2007, 13:16
Liebe Biggi,

Danke für die prompte Antwort. Ich hangel mich mal an dieser entlang:



Könnte das auch langanhaltender Kummer sein?

Meine Mutter ist vor 1 1/2 Jahren plötzlich verstorben. Ich denke, daß ich daran im Unterbewußtsein noch zu knappern habe.

Könnte es sein, dass du nach einer zurückliegenden Erkrankung nicht mehr
so richtig auf die Beine gekommen bist,

Das glaube ich eher nicht, da ich nicht krank werde. Damit meine ich, daß ich zwar oft Krankheitsanzeichen habe, diese aber nicht um Ausbruch kommen.

Ansonsten mal ganz klar, wenn Überarbeitung die Ursache ist,
dann brauchst du schlichtweg auch eine Pause.

Das denke ich auch. Ist aber leider nicht realisierbar. Hat viele Faktoren die solch ein Unterfangen scheitern lassen.
Falsch: Wir waren vor ein paar Wochen für ein WE alleine weg. Also mein Mann und ich. Das war so megaklasse. Leider hielt die Hochstimmung nur ein paar Tage an. Danach war alles wieder beim alten.

Ich werd mich mal durch den Link klicken.

Vielen Dank erstmal


LG Sigrid