Biggi
29.06.2007, 13:37
Hier ist also die Hierarchie der Symptome.
Für den Anfänger ist das vielleicht verwirrend, laßt Euch davon also nicht
verunsichern. In unserem Büchlein haben wir dies sehr vereinfacht. Hier genügt es, die Bedeutung einer Causa zu kennen.
Den Fortgeschrittenen hier mag es ein hilfreicher Faden sein.
Denn leider wird die Hierarchie oftmals nicht mehr gelehrt.
Ich vermute, dass die Anwendung dieser Hierarchie ohne eine gute Materia medica oder ein Repertorium nicht funktioniert.
1. Causa
Dies ist also der Joker der Homöopathie.
Wenn ich die Ursache einer Erkrankung kenne,
und dann noch ein Mittel finde, welches bei dieser Causa zu heilen vermag,
dann wird dieses Mittel heilen, unabhängig davon, welche Symptome in Folge dieser Causa entstanden sein mögen.
Beispiel: Folge von Völlerei J ist dann Nux vomica,
ganz egal, welche Beschwerden diese Völlerei gemacht hat.
2. „153er Symptome“
Diese heißen so, weil Hahnemann sie im „Organon der Heilkunst“
In Paragraph 153 beschreibt.
Gemeint sind Symptome, die im Grunde sonderlich sind, beispielsweise, weil sie nicht zum klinischen Bild passen.
Sonderlich auffallend können sie sein durch:
ihre Modalitäten.
ihre Lokalisation
ihre Richtung (Schmerz erstreckt sich von … bis..)
Beginn, Verlauf, Ende
Sowie durch die Symptome begleitende merkwürdige Gefühle
In der Laienhomöopathie kommen 153 er Symptome noch nicht häufig zum Tragen, macht euch also noch keine all zu großen Sorgen deswegen.
3. Geistes und Gemütssymptome
Gemeint ist hier immer die Wesensveränderung unter der Krankheit.
So geben einige gerne Lachesis bei „Geschwätzigkeit“ einer Person, das ist aber falsch verstanden. Passend wäre Lachesis nur in dem Fall, dass diese „Geschwätzigkeit“ merkwürdigerweise die Beschwerden begleitet.
Beispielsweise gibt es Fieberformen, in denen die Kranken anfangen, viel zu erzählen, ganz egal was, und es scheint dann, als würde dieses Schwatzen ihnen gut tun.
4. Also-ob-Symptome
Hiermit sind gemeint: Symptome, die der Kranke mit als- ob beschreibt: „ Ein Kribbeln im Arm, als ob dort Ameisen hin und her laufen würden“
5. Begleitsymptome
Beispielsweise: Unruhe bei Hexenschuß
Abwechselnde Symptome: Verstopfung wechselt mit Durchfall
6. Körperliche Allgemeinsymptome
Beispielsweise: Generell viel Durst
Kein Durst bei Fieber aber wäre ein Begleitsymptom
7. Sexualsymptome
8. Schlafsymptome
9. Lokalsymptome
Für den Anfänger ist das vielleicht verwirrend, laßt Euch davon also nicht
verunsichern. In unserem Büchlein haben wir dies sehr vereinfacht. Hier genügt es, die Bedeutung einer Causa zu kennen.
Den Fortgeschrittenen hier mag es ein hilfreicher Faden sein.
Denn leider wird die Hierarchie oftmals nicht mehr gelehrt.
Ich vermute, dass die Anwendung dieser Hierarchie ohne eine gute Materia medica oder ein Repertorium nicht funktioniert.
1. Causa
Dies ist also der Joker der Homöopathie.
Wenn ich die Ursache einer Erkrankung kenne,
und dann noch ein Mittel finde, welches bei dieser Causa zu heilen vermag,
dann wird dieses Mittel heilen, unabhängig davon, welche Symptome in Folge dieser Causa entstanden sein mögen.
Beispiel: Folge von Völlerei J ist dann Nux vomica,
ganz egal, welche Beschwerden diese Völlerei gemacht hat.
2. „153er Symptome“
Diese heißen so, weil Hahnemann sie im „Organon der Heilkunst“
In Paragraph 153 beschreibt.
Gemeint sind Symptome, die im Grunde sonderlich sind, beispielsweise, weil sie nicht zum klinischen Bild passen.
Sonderlich auffallend können sie sein durch:
ihre Modalitäten.
ihre Lokalisation
ihre Richtung (Schmerz erstreckt sich von … bis..)
Beginn, Verlauf, Ende
Sowie durch die Symptome begleitende merkwürdige Gefühle
In der Laienhomöopathie kommen 153 er Symptome noch nicht häufig zum Tragen, macht euch also noch keine all zu großen Sorgen deswegen.
3. Geistes und Gemütssymptome
Gemeint ist hier immer die Wesensveränderung unter der Krankheit.
So geben einige gerne Lachesis bei „Geschwätzigkeit“ einer Person, das ist aber falsch verstanden. Passend wäre Lachesis nur in dem Fall, dass diese „Geschwätzigkeit“ merkwürdigerweise die Beschwerden begleitet.
Beispielsweise gibt es Fieberformen, in denen die Kranken anfangen, viel zu erzählen, ganz egal was, und es scheint dann, als würde dieses Schwatzen ihnen gut tun.
4. Also-ob-Symptome
Hiermit sind gemeint: Symptome, die der Kranke mit als- ob beschreibt: „ Ein Kribbeln im Arm, als ob dort Ameisen hin und her laufen würden“
5. Begleitsymptome
Beispielsweise: Unruhe bei Hexenschuß
Abwechselnde Symptome: Verstopfung wechselt mit Durchfall
6. Körperliche Allgemeinsymptome
Beispielsweise: Generell viel Durst
Kein Durst bei Fieber aber wäre ein Begleitsymptom
7. Sexualsymptome
8. Schlafsymptome
9. Lokalsymptome