Vollständige Version anzeigen : Diabetes Typ 1
Hallo Biggi,
ich finde dieses Forum eine super Idee.
Außerdem habe ich auch gleich mal eine Frage: Mein Sohn ( 11 Jahre) hat seit 1.5 Jahren Diabetes Typ 1. Seit dieser Zeit sind wir in homöopathischer Behandlung mit ihm. Das erklärte Ziel der Heilpraktikerin war ausdrücklich, dass der Diabetes wieder weg geht. Heute nach einem Jahr sind wir weit von diesem Ziel entfernt, denn er braucht deutlich merh Insulin als damals. Schulmedizinisch gesehen ist es eh Quatsch, auf eine Heilung zu hoffen. Meine Frage wäre nun, ob jemand schon mal davon gehört hat, dass ein Diabetes Typ 1 homöopathisch geheilt wurde, oder ob wir es so langsam besser lassen daran herumzuprobieren. Ich werde das Gefühl nicht los, dass wir nacheinander einfach alle Mittel durchprobiert haben, die im Zusammenhang mit Diabetes stehen. Oder würde es sich lohnen noch einen anderen Heilpraktiker zu suchen?
Liebe Grüße und hoffentlich gibt es auch bald ein Buch von euch
Regi
Liebe Regine,
bei Erkrankungen wie Diabetes hilft einzig die miasmatische
Homöopathie.
Hier wird nicht nur der gesamte gesundheitliche Verlauf des
"Patienten" in die Anamnese einbezogen, sondern die Erkrankungen
der ganzen Familie. Also Eltern, Großeltern, Blutsverwandte,
soweit es irgendwie geht.
Man benötigt also, zusätzlich zur Betrachtung der "Gesamtheit der Symptome", wie es in der Homöopathie so schön heisst auch das "hereditäre" Geschehen, also die Dispositionen, die sich aus der Familienkrankengeschichte
ergeben.
Von einer miasmatishen Behandlung ist in jedem Fall eine Verbesserung des Allgemeinzustandes zu erwarten und eine Linderung der Beschwerden.
Das Heilen der Diabetes wäre zu wünschen,
hier jedoch eine Garantie auszusprechen,
halte ich nicht für richtig.
Miasmatisch ausgebildete Homöopathen gibt es leider nicht all zu viele.
Du findest sie in der Therapeutenliste der Clemens-von Boenninghausen-Akademie für Homöopathik , schau mal gerne hier:
http://www.cvb-gesellschaft.de/html_docs/therapeuten.html
Wenn ich versuche, mich einzufühlen,
mir zu überlegen, was ich täte, wenn mein Sohn betroffen wäre,
komme ich zu dem klaren Ergebnis, dass ich nicht aufgeben wollen würde.
Mein eigener Sohn hatte einen Morbus Crohn, das ist auch eine chronische Erkrankung. Der Weg da heraus war lang, und selbst in meinem Hause immer wieder überlagert von der allgemeinmedizinischen Meinung, dieser wäre nicht heilbar.
Nun sind wir seit einem Jahr vollkommen beschwerdefrei.
Ob ich das schon als Heilung bezeichnen darf?
Vielleicht nicht.
Vielleicht meldet sich die Krankheit in einigen Jahren wieder.
Damit kann ich aber bestens leben.
Ich bin heute, im nachhinein froh darüber, dass mein Sohn von Anfang an homöopathisch behandelt wurde. Ich habe in diesem Fall die Regel "Man behandle niemals sein eigenes Kind" in den Wind geschossen und getan,
was sich für mich am besten anfühlte.
Das gute ist: Wir haben da ja schon mal heraus gefunden, und diese gemachte Erfahrung würde uns bei einem eventuellen Rückfall ganz enorm stärken.
Liebe Regine,
ich wünsche Dir und deinem Sohn alles, alles Gute.
Als Mutter bist du eine unglaublich wichtige Instanz,
aus der heraus du ganz sicherlich die jeweils richtige Entscheidung treffen wirst!
lieber Gruss
Biggi
bunkahle
28.06.2007, 10:25
Es gibt zu Diabetes allgemein (speziell Typ 2) ein Buch von Hans Otfried Dittmer: Diabetes mellitus Typ 2 mit Blick auf Naturheilkunde, Ernährung, Radionik und Bioresonanz ISBN 3833439297. Vielleicht sind dort auch Anregungen zu dem Problem zu finden.
Liebe Biggi,
ich habe mir die Therapeutenliste gleich mal angeschaut. Habe außer den Adressen nichts näheres herausgefunden über die Therapeuten, die von uns auch noch halbwegs gut zu erreichen wären. Ob ich blind jemanden ausprobieren soll, oder hat jemand einen Tipp in der Richtung.
Liebe Grüße und vielen Dank
Regi
LIebe Biggi,
erinnerst Du Dich an unser Thema Zöliakie?
Lieben dicken Gruß
Minni
Liebe Minni,
beim Thema Zöliakie bekomme ich ganz große Ohren, denn auch dieses Thema schwebt bei uns im Raum. Bei Manifestation des Diabetes wurden auch routinemäßig die Glutenantikörper untersucht, da Zöliakie bei Diabetikern Typ 1 vermehrt auftritt ( beides Autoimmunkrankheiten). Die Antikörper waren alle 3 massiv erhöht, aber nach einem halben Jahr waren sie nur noch ganz leicht erhöht. Ich glaube dank Homöopathie, was der betreuende Diabetologe natürlich als völligen Quatsch abtat. Das Thema ist natürlich immer noch im Hinterkopf und wird in Abständen auch wieder medizinisch durchgecheckt werden.
Also auch hier bin ich dankbar für jede Information:
Liebe Grüße und ein herzliches Dankeschön
Regi
Liebe Minni,
ich durchsuche meine grauen Zellen, finde aber gerade nichts,
hilf mir doch bitte auf die Sprünge.
lieber Gruss
Biggi
liebe biggi, liebe regi!
ich kam durch das stichwort miasmatische behandlung darauf.
elias hatte mit dem zufüttern alle symptome der zöliakie bekommen: weiche breiige massige stinkige stühle, aufgetriebenen bauch bei ansonsten dünnen/schmalem körperbau etc.
wir haben dann eine stuhlprobe daraufhin untersuchen lassen und prompt wurden die entsprechenden rückstände gefunden.
wir bekamen einen termin zur darmbiopsie in der uniklinik bonn.
vorab habe ich aber mit biggi und betroffenen müttern gesprochen.
biggi hatte - wie auch mir schon mal früher - die miasmatische behandlung angeraten und für meinen sohn entsprechend etwas herausgesucht was passt.
der tag der biopsie war gekommen. das vorabergebnis zeigte, dass nicht alles hundertprozentig war, das endergebnis brachte sicherheit: KEINE zöliakie.
nach der miasmatischen behandlung hat sich alles geändert: er hatte keine breiigen stühle mehr und hat sich ansonsten auch bestens erholt!
ich bin fest davon überzeugt, dass das miasmatische mittel die autoagression (die bei uns in der familie auf beiden seiten vorherrscht) umlenken konnte.
die veränderungen waren einfach zu frappierend!!!
daher plädiere ich auf alle fälle für einen versuch!
alles liebe von
minni
hatte ich vergessen:
natürlich zeigten vorab die blutuntersuchungen auch die für zöliakie sprechenden ergebnisse!
lieben gruß
minni
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